Wanderprojekt 2. Sekundar

13.06.2017

Am letzten Donnerstag in aller Früh war es wieder soweit, die 2. Sekler aus dem Schulhaus Steinli mit ihrem Klassenlehrer Max Roth nahmen bereits die fünfte Etappe ihres Wanderprojekts in Angriff!

Noch schlaftrunken stieg die Schar um zwanzig vor sechs Uhr in den Zug und fuhr via Zürich, Winterthur nach Rüdlingen, an den Ausgangspunkt dieser Wanderung. Wie weit die Jugendlichen in den vier vorherigen Etappen schon gewandert waren, wurde ihnen deutlich, als sie ihren Start erst nach 2,5 Stunden erreichten. Nach einer kurzen WC-Pause und dem nötigen Einkauf im Dorfladen nahmen die SchülerInnen dann den Weg Richtung Schaffhausen unter die Füsse. Immer dem Rhein entlang, führte die Strecke, teilweise auch auf deutschem Gebiet, Richtung Rheinfall. Dort kam die muntere Truppe gerade zur rechten Zeit an, denn sie konnte während des heftigen Gewitters, das über der Gegend niederging, beim Souvenir-Kiosk unterstellen. Die letzte Wanderstunde bis zum Bahnhof Schaffhausen war dann für viele nicht mehr so einfach zu bewältigen, brauchte es doch etwas Zeit, bis man nach der langen Pause wieder den Wanderrythmus gefunden hatte. Am Tagesziel blieb dann noch etwas Zeit um das Städtchen am Munot zu besichtigen, bevor der Zug wieder zurück ins Fricktal abfuhr.

Das Wanderprojekt
Die Schülerinnen und Schüler haben sich nicht einfach so auf eine Wanderung begeben, wie es in Schulen üblich ist! Ihr Vorhaben heisst: Wir Wandern von unserm Schulhaus aus an den Bodensee. So begaben sie sich bereits im letzten Schuljahr, ausgerüstet mit guten Schuhen und Verpflegung im Rucksack zum Mehler Bürkli und gingen dem Flusslauf entlang Richtung Quelle. An diesem ersten Tag wurde Laufenburg erreicht und der Zug brachte die müden Wandersleute wieder zurück an den Ausgangspunkt. So ging es das nächste Mal mit dem ÖV wieder nach Laufenburg und die Route wurde fortgesetzt. Und nun, letzte Woche stand bereits die fünfte. Etappe auf dem Programm. Nun brauchen die Jugendlichen nur noch eine letzte Etappe, bis sie den Bodensee erreichen werden. Diese wird aber sicher ein besonderes Erlebnis werden, ist doch geplant, einmal bei Nacht zu marschieren und dann am folgenden Tag in Steckborn auszuruhen und den verpassten Schlaf nachzuholen.

Wandern mit offenen Augen
Natürlich gibt es auf einer solch langen Wanderung einiges zu entdecken, All dies halten die Jugendlichen nachher jeweils im Schulzimmer schriftlich fest. In einem Port-Folio werden alle interessanten Sachen von Unterwegs beschrieben und mit Zeichnungen und Fotos bebildert. So haben die Wandervögel etliche Bunker, diverse Tiere, viele Kraftwerke, Kapellen, Flussübergänge, etc. entdeckt und beschrieben.
Es ist also wichtig für die Kinder, während des Marschierens nicht nur zu schwatzen und den Blick auf den Weg zu richten, sondern mit offenen Augen und Ohren dem Bodensee zuzustreben!

Schule Möhlin
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